Valley of Fire

Valley of Fire

Der „Valley of Fire State Park“ liegt zwischen Las Vegas und St. George. Er ist der größte und älteste State Park in Nevada. Er besteht aus unzähligen roten Sandsteinformationen und ein besonderes Highlight ist die Fire Wave.

Auch wir wollten uns diesen Stopp nicht entgehen lassen und fuhren nach dem Frühstück in Las Vegas los. Ca. 10 Uhr erreichten wir den Park und nach kleineren Stopps und ein paar Fotos, hieß es für uns dann auch: ab auf den „Fire Wave Trail“. Wir erkundigten uns noch bei anderen Wanderern nach dem Schwierigkeitsgrad des Trails und alle versicherten uns, dass er „easy“ zu machen ist. Hierbei gilt es zu beachten, dass man nur Menschen fragt, die der eigenen Alters- und Gewichtsklasse entsprechen. 

Außerdem ist die Beachtung der Tageszeit wichtig: Im Nachhinein stellte sich “high noon” als die denkbar ungünstigste Tageszeit heraus.

Grenzerfahrungen

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Mit ein paar kleinen Wasserflaschen bewaffnet, ging es also los und schon nach den ersten Metern wurde uns klar, dass das vielleicht ganz bestimmt ein Fehler war. Aber nun waren wir schon mal unterwegs und wir wollten ja auch das obligatorische Foto. Also ging es weiter.

Die Sonne brannte immer mehr (wir hatten jetzt schon gut 40 Grad) und das Wasser wurde immer weniger. Ich kam mit der Hitze gar nicht klar und merkte, wie mich meine Kräfte Zusehens verließen. Um den Rückweg noch zu schaffen, kapitulierten wir schließlich kurz vor dem Ziel. Lediglich die „Spitze“ der Wave haben wir gesehen, dann ging Nichts mehr.

Mit letzter Kraft, etlichen Pausen im kaum vorhandenen Schatten und kurz vor einem Hitzschlag kamen wir dann am Auto an. Ich brauchte gut eine halbe Stunden und 2 Liter Wasser um einigermaßen zu mir selbst zurückzufinden. Das war wirklich eine Grenzerfahrung. Und hätte auch ins Auge gehen können.

FAZIT: immer die Schilder lesen, auf denen vor Wanderungen zu bestimmten Uhrzeiten gewarnt wird und sich auch unbedingt zur eigenen Sicherheit daran halten. 

Street Tacos in Hurricane

Nachdem wir es dann aber doch überlebt hatten, gönnten wir uns sehr authentische Tacos bei „Lil-Wagon Taco’s“ in Hurricane. Der Wohnwagen (!) steht auf einem Parkplatz unmittelbar an der W State St. und wir hätten ihn beinahe übersehen.  Neben Tacos gibt es außerdem noch weitere, typisch mexikanische Gerichte wie z.B. Quesadillas und Burritos. Wir haben uns für Tacos entschieden und mehrere Variationen ausprobiert. Alle waren äußerst lecker…

Für Alle, die es auch mal probieren möchten, haben wir zwei wichtige Tipps:

1.) Nehmt Servietten mit (es sei denn, ihr seid Mexikaner und habt Übung im Umgang mit Tacos)
2.) Spicy heißt im Deutschen zwar würzig, aber auch scharf. 

Lil's Taco Wagon
Street Tacos
Street Tacos
Street Tacos

Kanab

Die Fahrt ging dann weiter bis zu unserem Tagesziel Kanab. Hier haben wir im Houston’s Trails End gegessen. Das ist ein kleines Restaurant mit sehr bodenständigem Essen. Die Kellner tragen alle Holster mit Colts und die meisten Gäste sind Locals.  Geschmeckt hat es und wir sollten später noch einmal wieder kommen.

Die Hotelauswahl in Kanab ist nicht allzu groß. Wir haben im Comfort Inn übernachtet, dass wir uneingeschränkt empfehlen können (hervorragende Betten, große Zimmer, Frühstück)

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