Bryce canyon Titel

Bryce Canyon NP

In Bryce Canyon City hatte wir zwei Nächte im „Best Western Plus Ruby’s Inn“ gebucht, da wir unbedingt den Sonnenuntergang und den Sonnenaufgang am Bryce Canyon miterleben wollten. Nach unserem Stopp mit Zion NP machten wir uns am Nachmittag auf den Weg nach Bryce, wo wir nach ca. 1,5 Std. Fahrt ca. 17:00 Uhr ankamen.

Bryce besteht fast nur aus einem Areal für Touristen mit verschiedenen Motels, einer Tankstelle, Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. In Bryce Canyon City leben aber dauerhaft nur 198 Menschen (Stand 2010) und im Prinzip gehört hier alles der Familie Syrett. 

Wir gingen kurz einkaufen und eine Kleinigkeit im „Canyon Diner“ (ein einfaches Fast Food Restaurant) essen und ca. 19:00 Uhr waren wir dann am Sunsetpoint. Es waren deutlich weniger Menschen hier, als wir erwartet hatten. Die Kälte zu dieser Jahreszeit hatten wir etwas unterschätzt. Es schneite sogar kurz. Was für ein Unterschied zum „Valley of Fire“ vor zwei Tagen. Da hatten wir 40 Grad +

Ca. 20:30 Uhr verschwand die Sonne hinter der skurrilen Kulissen der Hoodoos im Amphitheater. Es war wunderschön und überwältigend. Wir haben uns sofort in diesen Ort verliebt.

Nach einer kurzen Nacht klingelte der Wecker um 4:30 Uhr. Recht müde, aber voller Vorfreude und Spannung standen wir auf, um ein paar tolle Momente mit unserer Kamera einzufangen und stellten auch gleich begeistert fest, dass es weder regnete noch schneite. Ca. 6:00 Uhr standen wir mit zwei weiteren Frühaufstehern Fotografen am Sunrise Point und waren nach kürzester Zeit richtig durchgefroren. (Ganz wichtig ist hier die Auswahl der richtigen Kleidung!!!)

6:30 Uhr, pünktlich zum Sonnenaufgang waren dann so viele Menschen dort, dass wir dicht an dicht gedrängt (wir froren jetzt wenigstens nicht mehr so sehr) den spektakulären Sonnenaufgang erleben durften und ein paar wirklich tolle Fotos machen konnten. Der Sunset Point ist gut mit dem Auto erreichbar und vom Parkplatz sind es nur ein paar 100m bis zum Aussichtspunkt. 

Sunrisepoint Bryce Canyon

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel machten wir eine Wanderung durch den Canyon – wir entschieden uns für den Navajo-Garden Loop. Dieser Trail war für uns schon etwas anstrengender, bietet aber eine tollen Möglichkeit den Canyon (der eigentlich kein Canyon ist, sondern ein kesselartiges Amphitheater ist) aus einer ganz anderen Perspektive zu sehen. Die Zeit dafür sollte man unbedingt einplanen. Wir haben gut 2,5 Std. dafür die Wanderung mit vielen Fotostopps gebraucht.

Wir fuhren dann noch zum Ende des Parks, machten ein Picknick und hielten auf der Rückfahrt an diversen Aussichtspunkten….. alle waren wirklich sehenswert.

Unser Fazit zum Nationalpark ist: er sollte auf jeden Fall auf jeder To-Do-List von Utah-Reisenden stehen.

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